BEHANDLUNG

 

UNSERE BEHANDLUNGSMETHODEN


Die Traditionelle Chinesische Medizin überzeugt mich seit 35 Jahren Praxis immer wieder von Ihrer nachhaltigen Wirkung. Nach gründlicher Diagnostik erstelle ich einen Behandlungsplan, in dem die effektivsten Behandlungsmethoden genutzt werden. Nach drei Behandlungen kann ich eine Prognose mitteilen.

Ein kurzer Überblick Über die Chinesische Medizin.

Als »Natur- und Erfahrungsmedizin« leitet die Traditionelle Chinesische Medizin ihr Wissen aus der Beobachtung der Natur und ihrer Gesetze ab. Grundlegend sind dabei einige Prinzipien, die der chinesischen Kultur und damit auch der Medizin als Basis dienen.
Die chinesische Kultur hat in ihrer Geschichte ein Medizinsystem entwickelt, dessen Wurzeln bis in das 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückreichen. Es handelt sich dabei um eine naturkundliche Erfahrungsmedizin mit einer weitgehend ungebrochenen Tradition der mündlichen und schriftlichen Überlieferung. Missionare brachten vor ungefähr 300 Jahren erste Berichte über die Traditionelle Chinesische Medizin in unseren Kulturkreis. Aber erst im späten 20. Jahrhundert wurde die Traditionelle Chinesische Medizin auch in Nordamerikaund Europa als medizinisches Behandlungssystem bekannt sowie lehr- und lernbar.

In jüngster Zeit hat sie sich als fester Bestandteil des naturheilkundlichen Sektors unserer Medizinlandschaft etabliert. HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen praktizieren diese Medizin eigenständig und werden von PhysiotherapeutInnen, BewegungstherapeutInnen und ErnährungsberaterInnen unterstützt.
Private Krankenversicherungen erstatten in vielen Fällen die Kosten. Den PatientInnen ermöglicht die Traditionelle Chinesischen Medizin, Beschwerden aus einem anderen Blickwinkel als dem der westlich-technischen Medizin zu betrachten und zu behandeln. Vereine und Fachverbände wie die Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM e.V.) haben sich ihrer Förderung verschrieben. Sie bilden in Zusammenarbeit mit Kooperationsschulen TherapeutInnen auf einem in Deutschland einzigartigem und international anerkanntem Niveau aus.
Dieses Grundprinzip beschreibt die Verhältnisse der Dinge zueinander. YIN ist das Materielle, Passive und Ruhende. YANG ist das Energetische, Aktive und Bewegte. Für die Gesundheit müssen die Dinge in einem jeweils der Situation angepassten Verhältnis von YIN und YANG stehen. Ist das nicht gegeben, lässt sich einer Situation nicht adäquat begegnen. Es gibt keinen Einklang mit der Natur und in der Folge treten Krankheiten auf. YIN und YANG ins Gleichgewicht zu bringen, schafft Gesundheit.
QI lässt sich an ehesten mit dem Begriff »Lebenskraft« übersetzen. Alles Leben erfordert den Fluss von QI. Fließt es harmonisch und in den richtigen Bahnen, herrscht Gesundheit. Fließt es zu schnell, zu langsam, ist es erschöpft oder in grenzüberschreitender Fülle entsteht Krankheit. Dieses Fließsystem ist ein energetisches Netzwerk von Kanälen (Meridianen). Das verbindet nicht nur die Akupunkturpunkte, sondern auch die Organe, Körperstrukturen und -arreale so miteinander, dass diese sich stets gegenseitig beeinflussen.
 

UNSERE BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE


Im Folgenden habe ich die Behandlungsformen der TCM aufgeführt, die in meiner Praxis durch meine Kollegin Petra Kolvenbach und mich angewendet werden.

Akupunktur


Akupunktur ist als Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine seit mehr als 2000 Jahren angewendete Behandlung., Sie aktiviert körpereigene Heilungskräfte und erhält die Gesundheit bzw. stellt sie wieder her. Die Nadelung (Akupunktur) regt den Organismus gezielt dazu an, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Traditionell versteht man unter Akupunktur die Regelung des Flusses der Lebensenergie (Qi).

Chinesische Arzneimittel


Die Chinesische Arzneimittellehre verwendet vorwiegend Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter), aber auch Mineralien. Heute wird dabei natürlich dem Artenschutz und wissenschaftlichen Erkenntnissen streng Rechnung getragen. Traditionell werden chinesische Arzneimittel in Form von Abkochungen (Dekokten) eingenommen. Das heißt, die gemischten Rohdrogen werden in Wasser gekocht und als Tee getrunken. Heutzutage werden auch Fertigprodukte verwendet. Die chinesischen Arzneien werden meist täglich eingenommen. Chinesische Arzneimittel müssen in Deutschland von den Apotheken und Importeuren, die sie abgeben, auf Qualität und Schadstoffbelastung überprüft werden.

Ernährungsberatung


Die Ernährungslehre (Nahrungsmitteltherapie) hat in China eine lange Tradition. Nahrungsmittel werden gezielt zur Unterstützung und Stärkung des Organismus sowie zur Korrektur energetischer Ungleichgewichte eingesetzt. Bei der Auswahl passender Nahrungsmittel werden Lebensumstände und Gewohnheiten des/der PatientIn berücksichtigt. Gesundes Essen sollte schmecken und sich ohne großen Aufwand mit hiesigen Nahrungsmitteln zubereiten lassen. Es gehört gleichfalls zu jeder Ernährungsempfehlung, gewisse Nahrungsmittel und Zusatzstoffe unserer modernen Nahrung zu meiden, die bei übermäßigem Verzehr Ungleichgewichte im Organismus erzeugen können.

Ohrakupunktur


Im Gegensatz zur Chinesischen Körperakupunktur, die auf einer jahrtausendealten Tradition beruht, ist dieses Therapiekonzept erst ein halbes Jahrhundert alt. Es wurde von westlichen Ärzten und Heilpraktikern entwickelt. Störungen des Organismus zeigen sich über das Nervensystem im Ohr in Form von aktiven, sichtbaren, tastbaren und messbaren Punkten. Das Ohr bildet den gesamten Organismus, seine Körper- und Organbereiche als Mikrosystem ab. Der/Die TherapeutIn kann darüber auf die tatsächlich gestörten Bereiche im Körper schließen und durch die Akupunktur dieser Punkte zielgerichtet auf Störungen eingehen.


 

WEITERE BEHANDLUNGSFORMEN


Diese Methoden werden meist zusätzlich zu den "großen" Therapien verwendet , um deren Wirkung zu intensivieren.

 

Moxibustion


Die Moxibustion ist eine alte chinesische Wärmetherapie, bei der Beifußkraut über (!) einem Akupunkturpunkt oder Areal verbrannt wird.

Schröpftherapie


Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt. Die Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird dadurch erreicht, dass Luft durch eine Pumpe dem Schöpfglas entzogen wird. Dadurch entsteht ein Hämatom/blauer Fleck, durch den sich eine heilsame Wirkung einstellt.

Guasha


Gua Sha gehört in Asien zur Volksheilkunde und ist eine manuelle Hautschabetechnik, mit deren Hilfe sich Beschwerden wie Erkältungskrankheiten (mit und ohne Fieber), Muskelverspannungen oder auch Kopfschmerzen und Migräne behandeln lassen. Durch Schaben und Ausstreichen können u.a. akute wie chronische Muskelverspannungen, vor allem im Schulter-Nackenbereich, wie auch im Lendenbereich gelöst werden. Diese Methode hat sich daneben im Anfangsstadium einer Erkältung ebenfalls bewährt, um die Abwehr zu stärken.

Ästhetische Akupunktur


Die Ästhetische Akupunktur ist eine spezielle Form der Akupunktur, die ebenfalls den ganzen Körper, Geist und Seele behandelt. Durch individuell ausgewählte Punkte am Körper und im Gesicht wirkt sie sich auf die Symptome der Haut und Muskulatur im Gesicht - entstanden durch Hautalterung und Anspannung durch Mimik - aus.